Extrovertierte und Introvertierte Spieler | Meinung
🕑 Added 2020-08-10 10:01:01 +0000 UTCHier das erwĂ€hnte Matthewmatosis Video zu dem Thema und was mich erst zu diesem Beitrag brachte.
Ich bin sehr gespannt, was ihr fĂŒr eine Meinung dazu habt.
Comments
Hm, beim Zuhören habe ich noch voll und ganz zugestimmt, dass das ziemlich viel Sinn ergibt, aber jetzt gerade beim Beispiel VNs merke ich... wie sehr ich absolut nicht verstehe was ich will. VNs mag ich nĂ€mlich gerade WEIL ich das GefĂŒhl habe da möglichst wenig "downtime" durchmachen zu mĂŒssen - weil (in den meisten FĂ€llen) die Story nicht durch Gameplay in die LĂ€nge gezerrt wird. WĂŒrden mich jetzt die meisten wieder fragen, warum ich dann nicht einfach ein Buch lese/Film gucke etc., aber ich habe schon noch das GefĂŒhl, dass die Art des Story-Tellings durch die leichte InteraktivitĂ€t sehr stark verĂ€ndert wird, zumindest wenn das Medium sinnvoll genutzt wird. Es ist bloĂ was anderes als Gameplay Passagen einzubauen, bei denen ich merke, dass sie nur zwischen diese zwei Story-Reveals gepackt wurden, damit das Spiel nicht zu kurz wirkt. Gleichzeitig bin ich aber auch jemand der, wenn er beispielsweise ein Actionspiel spielt, auch wirklich genau das bekommen will: Action. Dann bin ich in vielen FĂ€llen von allem dazwischen genervt; auch der Story, aber erst recht irgendwelchen Sequenzen die das Gameplay "auflockern" sollen. (Hoo boy, Astral Chain) Keine Ahnung, vielleicht habe ich mir die Frage damit auch schon wieder selbst beantwortet und ich will immer das, wofĂŒr ich das Spiel gekauft habe, ohne viel anderes drumherum? Aber auch das trifft es in vielen FĂ€llen nicht so ganz; ich liebe Ăberraschungen und unerwartete Genre-Wechsel. Ein wirklich interessantes Thema, ĂŒber das ich definitiv mal mehr nachdenken sollte...
SpeckObst
*schaut auf seinen Berg von knapp 20 Visual Novels* verstehe ich :')
Matthias Gramann
Uff ja, die Takes zur Story im MM-Video waren schon stabile Fremdscham. :'D Zum eigentlichen Thema: Ich habe bei mir zuletzt festgestellt, dass ich mich stetig schwerer damit tue, "langsame"/narrativ fokussierte Spiele anzuwerfen. Auch wenn das teils Titel sind, die man eigentlich schnell abfrĂŒhstĂŒcken kann (z.B. Death Come True), möchte irgendwas in mir immer lieber aktives/schnelles Gameplay, idealerweise eines, wo ich in Kampfsituationen irgendwelchen Gegnern mit meiner COOL/BIG WEAPON auf die RĂŒbe haue und immer in Gefahr bin. Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass ich auf der Arbeit schon so oft auf Sachen warte und meine tĂ€gliche Mystery-Adventure-Dosis der Marke "Aus unzusammenhĂ€ngenden Informationen eine Erkenntnis errĂ€tseln" dort ebenfalls ausreichend bedient wird. Aber ich fĂŒhle mich da zurzeit immer mehr wie ein hibbeliger Teenager, der jetzt sofort an sein Ballerspiel muss. Zurzeit wechsele ich zwischen Nioh 2 NG++ und TW101 (PS4), wĂ€hrend diverse Visual Novels, Adventures, RPGs usw. in der Ecke versauern. :/ Vor 10 Jahren konnte ich mich noch viel besser auf ruhige Experiences einlassen, mittlerweile hab ich immer das GefĂŒhl, unbedingt selbst "was machen" zu mĂŒssen (obwohl ich die "Mechanics ĂŒber alles" crowd trotzdem nie verstehen werde). Aber auf jeden Fall ein umfangreiches Diskussionsfeld, bei dem gerade designtechnisch noch einige Unbekannte im Raum stehen.
wondermagenta
alles gut ;)